Enrico Rahn - Fotografie

Portrait-, Hochzeits-, Auftrags- und Landschaftsfotografie

Home » Inhalte

Vorbereitung: Erste Moderationsversuche - 17. Januar 2021

Nach gut drei Monaten wollte ich mal wieder eine kleine Radtour machen und damit auch die erste im neuen Jahr. Laut Wettervorhersage vom Vortag sollte es ein halbwegs schönen Vormittag geben, so kam es jedoch nicht. Dennoch ging es auf Tour, denn ich wollte zwei Dinge testen, zum einen sollte es meine erste moderierte Tour werden, zum anderen wollte ich die „Relive“-App ausprobieren.

Sonntagmorgen, 6:30 Uhr, der Wecker klingelt. Da es noch dunkel und der Himmel nicht zu sehen war, blickte ich in die Wetter-App um zu schauen wie der Himmel ist. Die App zeigte, einen vollkommen bedeckten Himmel, also nichts mit Sonnenaufgang, dennoch wollte ich die Tour wollte machen. Also aufstehen, Kaffee ansetzten und fertig machen für die Tour, die Taschen waren bereits gepackt und so saß ich kurz nach sieben Uhr bereits auf meinen Sattel. Der erste Weg führte mich zu einer Tankstelle, um mir dort ein paar Donats für eine kleine Frühstückspause zu holen. Nachdem ich die Tankstelle verlassen hatte, startete ich die Relive-App für die Aufzeichnung meiner Tour. Auch Komoot kann Touren aufzeichnen, aber Relive macht am Ende daraus auch ein Video was ich in meine Tourvideos einbauen kann.

So führte mich meine Tour zunächst ins Stadtzentrum, um dann am Bollwerk der Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße auf den Oder-Neiße-Radweg einzubiegen. Von hier aus ging es nun bis zum Aussichtsturm bei Stützkow.

Auf Höhe der Landgrabenbrücke begann ich mit meinen ersten Moderationsversuchen. Aufgrund der kühlen Temperaturen machten meine ersten Akkus recht schnell schlapp und die ersten Versuche einen Guten Morgen zu wünschen und zu erklären was ich vor habe brachen nach wenigen Sekunden immer wieder ab. Also Akkus erstmal in die Innentasche meiner Jacke und anwärmen.

Weiter ging die Tour nach Criewen. Auf Höhe des Ortes stoppte ich und nahm ein paar weitentfernte Singschwäne mit der Actioncam auf und schwenkte anschließend rum zum Criewener Schlosspark.

Nur wenige hundert Meter weiter traf ich auf viele Graugänse und drei Schwäne, wovon einer ein Singschwan war, was ich jedoch nicht sofort erkennen konnte. Ich holte die Kamera raus und fotografierte die Tiere und machte anschließend erneut ein Video mit Moderation eher es weiter ging in Richtung Stützkow.

Nach gut anderthalb Kilometer stoppte ich an einer Stelle, bei der der Radweg unterhalb des Deiches verläuft. Auf der anderen Deichseite waren Singschwäne zu hören. So fuhr ich mit dem Fahrrad einen Weg hinauf und verweilte dort ein wenig, dabei machte ich Fotos und Videos von den Singschwänen und eine kleine Moderation eher es wieder weiter ging.

An der Brücke Stützkow hielt ich erneut an um hier ebenfalls etwas zu erzählen, denn Stützkow ist seit ersten Januar ein Ortsteil meiner Stadt.

Angekommen am Aussichtstour an der Oder, ging ich auf den Turm. Ich wollte schauen ob es von oben etwas zu fotografieren gibt, aber der graue Himmel machte alles zu nichte. So sprach ich was zu diesem Turm in die Kamera, bevor ich weiter fuhr zum Einlassbauwerk, was nur wenige hundert Meter weg ist. Auf dem Turm selber habe ich die Relive-App auf Pause gestellt, am Einlassbauwerk fiel es mir aber erst wieder ein. So ist das Foto was, ich von Turm oben aufgenommen habe, und das Foto vom Bauwerk an derselben Stelle im Relive-Video zu sehen.

Anschließend ging es zurück und kurz vor dem Turm sprach ich noch mal in die Kamera mit dem Turm im Hintergrund.

Auf der Rückfahrt erklärte ich im Video noch kurz wo ich mich befinde, das es der Oder-Neiße-Radweg ist. Kurz vor Schwedt, an der Landgrabenbrücke nahm ich noch etwas zu dieser Brücke auf mit dem Hinweis, dass ich eine kurze Erklärung zur Brücke in meinem Video einblenden werde.

An der Schöpfwerkbrücke erreichte ich wieder Schwedt, sprach während der Fahrt noch etwas in die Kamera, stoppte die Relive-App und fuhr dann auf direkten Weg nach Hause.

Zu Hause packte ich alles aus, legte die Technik erst einmal im Büro auf den Boden damit sie wieder auf Normaltemperatur kommt, während ich Duschen ging. Abschließend zog ich alle Fotos und Videos auf den Rechner und begutachtete meine ersten Moderationsversuche und musste doch etwas lächeln…

 

Fazit:

Eine Moderation vor der Kamera ist gar nicht so einfach, man sollte halbwegs wissen was man in die Kamera spricht. Hinzu kommt, mein, für diese Region üblich, „Schwedter Kanaldeutsch“. Ich habe überlegt dieses Video überhaupt zusammenzusetzten und zu veröffentlichen, ich entschied mich dann doch dafür, denn immerhin ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Ich möchte zukünftig alle meine Tourvideos moderieren und werde deswegen weiter daran arbeiten. Im Sommer habe ich zwei, vielleicht auch drei mehrtägige Touren geplant, aber das hängt auch von der Coronalage ab. Diese Tourvideos möchte ich gerne halbwegs „sauber“ moderieren, denn nur immer etwas als Untertitel einblenden finde ich selber eigentlich nicht toll, denn ich schaue anderen radreisendende Youtubern oft neben der Arbeit an meinem PC und da ließt man nicht, man hört es und schaut hin und wieder auf dem Bildschirm.

Ob ich jedoch noch einmal so eine Tour bei solchem Wetter mache und dabei Videos aufnehmen werde, denke ich eher nicht. Aufgrund der Kälte muss man die Aktioncam und Akkus am Körper tragen, die kalten Temperaturen sind nicht gut für die Akkus. Holt man die Cam aus der Innentasche, ist die Linse zunächst beschlagen und man muss einen Moment warten. Hinzukommt das ständige auf- und zumachen des Brustgurtes des Kamerarucks und das Öffnen der Jacke. Sicher ist das für den einen und anderen von euch vielleicht eine Kleinigkeit, aber ich finde es aktuell eher als nervig. Vielleicht findet sich hierfür irgendwann eine andere Lösung.

Was die Relive-App angeht, ich hatte sie nicht auf meinem eigentlichen Handy mitlaufen lassen, ich habe noch ein Smartphone ohne Simkarte, was ich nach Möglichkeit für die Zukunft als Navigationsgerät einsetzten möchte. In wie weit hier Möglichkeiten bestehen, teste ich noch weiter. Die Aufnahme der App hat auf jeden Fall schon mal funktioniert und ich habe sie am Ende meines Tourvideos eingebunden.

Ich hoffe mein Video wird euch trotz meiner ersten Versuche gefallen und ihr zerfleischt mich nicht auf sämtlichen Portalen.

Viel Spaß mit dem Video…

 

Publiziert am: Mittwoch, 20. Januar 2021 (317 mal gelesen)
Copyright © by Enrico Rahn

Druckbare Version

[ Zurück ]

Blog

00. xxx 2020

Im Blog steht noch nichts drin

Letzter Blog

Social Media

  Fotografie allgemein

Instargam Hauptseite  Twitter

 

Landschaftradler

Instagram Landschaftsradler  Facebook Landschaftsradler  YouTube Enrico Rahn

 

Feuerwehr

Instagram Feuerwehr Aktive  Instagram Jugendfeuerwehr

Facebook Feuerwehr Aktive  Facebook Jugendfeuerwehr

Besucher