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Vorbereitung: Ungeplant bis Eberswalde – 25. Oktober 2020

Nach über einer vierwöchigen Pause, wollte ich mal wieder mit dem Fahrrad auf Tour gehen. Geplant war eine Tour nach Oderberg zu einer Kaffeerunde bei einem Kollegen, es kam dann doch etwas anders…

Meine Tour startete am Sonntagmorgen kurz nach sechs Uhr, durch die Zeitumstellung war das eine angenehme Uhrzeit. Mit dem Fahrrad ging es, bei herrlichem Wetter, zunächst in die Polder um den Sonnenaufgang zu fotografieren. Hinter der Schöpfwerkbrücke suchte ich mir eine gute Position am Wasser und baute dort meine Fototechnik auf. Diese Tour nahm ich auch wieder mit der Kamera auf und ich hatte vor, diese Tour zu moderieren. Somit brachte ich meine Videokamera in Stellung und machte Videos vom Drumherum an meinem ersten Fotospott. Ich nahm auch meine erste Moderation auf und begrüßte die Rad- und Naturfreunde, leider blieb es bei dieser Moderation was zu diesem Zeitpunkt noch nicht abzusehen war…



Meine Fotos vom Sonnenaufgang hatte ich aufgenommen und ich packte meinen ganzen Kram wieder ein und setzte meine Tour fort in Richtung Oder. Plötzlich wurde aus fast absoluter Windstille, ein heftiger Gegenwind. Am Niedersaatener Wehr, ein Bauwerk, bei dem das Wasser der Oder bei Hochwasser in die Polder fließen kann, machte ich eine kleine Snackpause. Der Wind wurde in der Zwischenzeit so stark, dass er sogar mein Fahrrad umwarf. Da der Wind so zunahm und ich ihn als Gegenwind hatte, überlegte ich sogar meine Tour an diesen Tag abzubrechen.
Ich machte am Niedersaatener Wehr ein paar Bilder vom polnischen Ort Zatoń Dolna. Der kleine Ort liegt an einem kleinen Berghang umgeben von herbstlichen Laubbäumen und über dem Berg ging die Sonne auf. Ich machte vom Ufer, der mit etwas hochwassergefüllten Oder, verschieden Fotos, unter anderem auch HDR-Aufnahmen. Während ich die Bilder machte überlegte ich, ob ich meine Tour wie geplant fortsetzte. Ich entschied mich dafür und das aus zwei Gründen. Dem Kollegen schrieb ich bereits das ich unterwegs bin und zum anderen, was für mich viel entscheidender war, es wird vielleicht die letzte längere Tour für das Jahr 2020 sein.



Auf einer Karte am Niedersaatener Wehr sah ich mir den Weg etwas genauer an, auch wenn ich ihn schon kenne. Wenn der Wind so bleibt, habe ich bis Hohensaaten Gegenwind, danach macht mein Weg einen fast 90 Grad knick. Bis dahin sind es etwa 20 Kilometer und mit ein paar Pausen zum Bilder machen und ausruhen sollte das machbar sein. So setzte ich mich wieder auf den Sattel und fuhr auf dem Plattenweg des Sommerdeiches an der Oder Hohensaaten entgegen.
Nur wenige Kilometer weiter machte ich einen Fotostopp. Auf der Oder fuhr Stromabwärts ein Schiff welches ich vor der herbstlichen polnischen Landschaft fotografieren wollte.


Recht uninteressant setzte ich mein Tour bis zum Aussichtsturm Stützkow fort. Von der Plattform des Turms machte ich ein paar Landschaftsaufnahmen. Vor oben war auch die recht gut gefüllte Oder gut zu erkennen, auch wie sie bereits auf polnischer Seite Land unter Wasser setzte.



Nun wird aus dem Plattenweg ein sehr gut zufahrender Bitumenweg. Auf Höhe Stolpe legte ich eine weitere kurze Pause ein und wechselte meine Kleidung, die Temperatur wurde in der Zwischenzeit etwas angenehmer und wärmer.
Nachdem ich die Abfahrten nach Stolzenhagen und Lunow hinter mich gelassen habe, machte ich einen weiteren Fotostopp um Enten und Gänse zu fotografieren.



Weiterging meine Tour und Hohensaaten war nicht mehr weit. Kurz vor der Schleusenanlage Hohensaaten konnte ich einen Fischer bei der Arbeit fotografieren wie er seine Reusen kontrollierte.



An den Schleusen Hohensaaten ging es vorbei, dieses mal ohne Zwischenstopp, die Anlagen habe ich schon mehrfach Besucht und fotografiert.
Wenige Kilometer weiter verließ ich den Ort Hohensaaten in Richtung Oderberg. Die Verbindung dieser beiden Orte ist als offizieller Oder-Havel-Radweg ausgeschildert, aber eigentlich alles andere als Fahrradtauglich. Ob es auf diesem Weg schon Verletzte gab, würde mich ja mal interessieren. Sollte es nicht so sein, dann kann man hier nur von Glück sprechen.
Auf etwa der hälfte der Ortsverbindung sah ich auf einem Feld zahlreiche Kraniche. Ich stoppte umgehend und baute meine Kameratechnik auf um Fotos und Videos davon zu machen. Ich finde den Kranich ein sehr schönes Tier.



Nachdem ich diese tollen Vögel fotografiert habe, fuhr ich weiter in Richtung Oderberg. Kurz nachdem ich in den Ort einfuhr, meldete sich mein Kollege und musste unseren gemeinsamen Kaffee absagen, es kam ihm leider etwas dazwischen. Das war nun nicht so dramatisch, da ich mich bereits entschieden habe nach Eberswalde weiterzufahren, um nach dem eigentlichen Kaffee meine Oma zu besuchen. So fuhr ich weiter durch Oderberg Richtung Bralitz und dann durch die Wiesen nach Niederfinow. An einem der Imbisse unterhalb des Schiffshebewerks machte ich eine Mittagspause und aß ein leckeres Bauernfrühstück. Das Wetter an diesem Tag war, abgesehen vom Wind, so herrlich, das viele Besucher dieses Wetter für einen Besuch am Hebewerk ausnutzen.



Das Bauernfrühstück war verspeist weiter ging es auf die letzten Kilometer.
Durch Niederfinow ging es zunächst in Richtung Hohenfinow. In Nähe der Hubbrücke fuhr ich weiter gerade aus Richtung Stecher Schleuse und dann weiter Richtung Eberswalde. Der Ort Niederfinow zieht sich sehr in die Länge und die letzten Kilometer verlangen, dank einiger Berge, einem noch mal so einiges ab.
Nachdem ich Niederfinow verlassen habe, ging es weiter durch eine flache Landschaft und einem schönen Herbstwald zur Ragöser Schleuse. Wenn man den Wald verlassen hat, führt der Weg direkt am Finowkanal entlang. Kurs vor der Schleuse verlässt man jedoch kurz den Finowkanal und hinter der Schleuse geht der Weg wieder weiter direkt am Kanal.
Der schmale Weg am Ufer des Kanals wird oft und gut besucht. An einigen stellen lohnt es sich einen kleinen Zwischenstopp einzulegen und einfach die Natur zu genießen.
Wenige Kilometer hinter der Schleuse Regöse unterquert der Weg die Eisenbahnbrücke auf der Verbindung zwischen Eberswalde und Frankfurt/Oder.
An der ehemaligen Badeanstalt, die bist kurz nach der Wende 1990 ein beliebter Badeort war, ist heute eine Marina wo es an dem Tag viele große Boote zu sehen gab. Mein Reisetag war der letzte Tag an dem man in der Saison 2020 den Finowkanal durchgängig befahren konnten, die Schleusen hatten ihren letzten offiziellen Arbeitstag.



Nun waren es noch einige hundert Meter und ich erreichte die Stadtschleuse von Eberswalde, die nur wenige Meter vom Stadtzentrum entfernt ist.
An der Promenade ging es noch ein paar weitere hundert Meter und ich habe mein Ziel erreicht. An der Wilhelmsbrücke endete dann mein Tour und ich fuhr zu meiner Oma.
Nach Kaffee und Kuchen ging es mit dem Zug kurz nach 16 Uhr zurück nach Schwedt.



Auch wenn der Tag zunächst gut begann, mit einem wunderschönen Sonnenaufgang, dann mich der Wind aber zweifeln ließ, war es am Ende eine schön Tour auf meiner Lieblingsstrecke an der Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße und dem Finowkanal.

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Publiziert am: Montag, 14. Dezember 2020 (336 mal gelesen)
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