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Vorbereitung: Oder-Havel-Radweg – Von Eberswalde nach Schwedt – 23. August 2020

Am 23. August ging es mit dem Fahrrad mal wieder auf eine Radtour, das Hauptziel war der Wasserturm in der Messingwerksiedlung Eberswalde und das Heimatmuseum Hohensaaten.
Meine Tour startete zunächst um 5:08 Uhr am Bahnhof Schwedt-Mitte. Mit dem Zug ging es nach Britz, zu eigentlichen Startpunkt meiner Radtour.



Entlang der Bahngleise ging es zur Eisenbahnunterführung des Oder-Havel-Kanal, laut meiner SunSurveor-App soll dort die Sonnen über den Kanal aufgehen, dass tat sie auch fast, nur waren so viele Wolken am Himmel, dass es keine Sonnenaufgangsbilder gab. Weiter ging meine Reise zu meiner Oma, mit der ich gemeinsam mit frischen Brötchen Frühstück gegessen habe. Da ich bis zu meiner weiterfahrt noch etwas Zeit hatte, haben wir uns nach dem Frühstück noch ein wenig unterhalten, der Wasserturm ist erst ab 10 Uhr zu geöffnet.
Kurz vor neun Uhr packte ich meine Sachen wieder auf das Fahrrad und setzte meine Fahrt entspannt fort. Von meiner Oma fuhr ich zunächst zum Finowkanal und dann auf dem gut gemachten Radweg in Richtung Eberswalder Ortsteil Finow zur Messingwerksiedlung. Nur wenige Minuten vor zehn Uhr traf ich dort ein. Ich machte schon ein paar Außenaufnahmen von dem Wasserturm bevor er öffnete und mir sein Innerstes zeigte. Mit dem Aufzug ging es hoch bis zum eigentlichen Wasserspeicher, der nun als Ausstellungsraum dient. Ich sah mich dort um, stellte jedoch fest, dass man hierfür mehr Zeit benötigt als ich vorher angenommen hatte. Da ich jedoch auf einer weiteren Tour dort mit meiner Tochter noch einmal hinfahren werde, brach ich die Besichtigung in dem Raum ab und ging über eine Wendeltreppe eine Etage höher. Von dieser Etage kommt man auch nach draußen und kann die Landschaft aus circa 44 Metern Höhe beobachten. Bei guter Sicht, so wie ich sie zum Glück hatte, kann man auch den Berliner Fernsehturm sehen. Hierfür nahm ich mein 600mm-Objektiv und fotografierte den Fernsehturm. Mit weiteren Objektiven machte ich noch ein paar Fotos von der Gegend. Mit der Videokamera ging es noch einmal um den Turm, eher ich meine Tour anschließend fortsetzte.



Ich verließ die Messingwerksiedlung und fuhr entspannt zurück nach Eberswalde und vor dort aus immer weiter entlang des Finowkanal bis zum Schiffshebewerk Niederfinow. Am Schiffshebewerk war es Zeit für eine Mittagspause. An einem der vier Imbissständen unterhalb des Hebewerkes gönnte ich mir ein Bauernfrühstück und einen Apfelsaft. Auf meinen Touren trinke ich gern Apfelsaft, warum auch immer.



Nachdem ich meine Mittagspause beendet habe, ging es weiter Richtung Oderberg, wo ich eigentlich das dortige Binnenschifffahrtsmuseum besuchen wollte. Da das Heimatmuseum in Hohensaaten für mich jedoch Vorrang hatte und mir die Zeit etwas eng wurde, ließ ich das Binnenschifffahrtsmuseum aus und fuhr weiter nach Hohensaaten. Den Vereinsvorsitzenden des Heimatmuseeum konnte ich nach mehreren versuchen kurz vor meiner Tour erreichen, um mit ihm einen Termin abzusprechen, das Binnenschifffahrtsmuseum hat Öffnungszeiten und in Oderberg bin ich sowieso öfter mal und kann mich dann dort umsehen. So rief ich den Vereinsvorsitzenden in Hohensaaten an und machte mit ihm eine ungefähre Zeit aus wann ich dort eintreffen werde.
Beim Heimatmuseumsverein Hohensaaten angekommen unterhielten wir, der Vereinsvorsitzende und Ortsvorsteher von Hohensaaten, Arno Heinrich, und ich uns über die Beweggründe meines Besuches eher er mich durch seine Museumsräume führte. Mein eigentlicher Wunsch, mehr über die Schleusenanlage Hohensaaten zu erfahren, bleibt vorerst, teilweise, weiterhin mein Wunsch, dennoch war die Führung durch die Räumlichkeiten sehr interessant und ist auch für andere Empfehlenswert. Leider vergaß ich während unserer Gespräche Fotos von den Räumlichkeiten zu machen, jedoch war es nicht mein letzter Besuch, gerade wegen der älteren Möbel und Einrichtungsgegenstände, die ich meiner Tochter einmal präsentieren möchte.
Weiter ging meine Tour Richtung Heimat, nächstes Ziel war das Café Goldrand in Lunow. Der Vorsitzende des dortigen Heimatvereins, Volker Tubandt, empfahl mir den Heimatverein Hohensaaten und übermittelte mir Kontaktdaten. Als Dankeschön wollte ich auf einen Kaffee und Kuchen im Café Goldrand vorbeikommen. Das Kaffee wird ehrenamtlich im Ort betrieben. Mein Weg führte auch ins Café Goldrand, jedoch war der Ansturm an diesem späten Nachmittag so groß dass ich keinen Platz mehr bekam. Da ich jedoch schon mal da war, gönnte ich mir wenigstens ein Eis und setzte meine Fahrt mit dem Eis in der Hand fort.



Auf der Fahrt ging es nun weiter und ich stoppte in Stolpe beim „Fahrradcafé Fuchs und Hase“ und gönnte mir dort ein Radler bevor ich meine letzten Kilometer angetreten bin.
Nachdem ich das Radler ausgetrunken hatte, setzte ich mich wieder auf mein Rad und mein nächstes und letztes Ziel für diesen Tag war mein zu Hause.
Entlang des Deiches der Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße kam ich meiner Heimat immer näher. Da ich den direkten Weg am Kanal bereits oft abgefahren bin, gerade zwischen Schwedt und Stützkow, machte ich auch nur noch wenige Fotos auf diesem Bereich.
Kurz nach 18 Uhr kam ich an der Schöpfwerkbrücke bei Schwedt an, nun waren es nur noch wenige Minuten bis ich mein zuhause erreicht hatte.



Fazit des Tages:
Mit gut 13 Stunden, inklusiv Bahnfahrt, und 95 Kilometer auf dem Fahrrad hatte ich mich für die Dauer der Strecke doch etwas überschätzt. Von der Gesamtzeit muss ich natürlich noch den gut zwei stündigen Aufenthalt bei meiner Oma abziehen.
Rein vom zeitlichen her war es eine gute Entscheidung den Besuch des Binnenschifffahrtsmuseum Oderberg auf einen anderen Tag zu verschieben, vielleicht wird es eines meiner nächsten Radreiseziele.
Trotz der langen Fahrzeit war es eine schöne Tagestour, zumal mich der Finowkanal mit seinen Wegen und seiner Naturbelassenheit  immer wieder anzieht. Es war nicht das letzte Mal das ich den Finowkanal entlanggefahren bin. Vielleicht werde ich mal eine intensivere Tour über mehrere Tage inklusiv Zelten und mit geschichtlichen Hintergründen zur ältesten, künstlichen, noch durchgehend befahrbarer Wasserstraße Deutschlands machen.

Publiziert am: Samstag, 12. Dezember 2020 (374 mal gelesen)
Copyright © by Enrico Rahn

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