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Vorbereitung: Vatertagstour - 21. Mai 2020

Während einige ihren Vatertag mit Freunden, Verwanden, Bekannten oder Kollegen verbringen und sich teilweise ordentlich die Birne mit Alkohol zuballern und im nachhinein einen Kater haben, setzt ich mich um 5:30 Uhr auf meinen Sattel und fahre raus zum Sonnenaufgang in den Nationalpark in Richtung Hohensaaten, jedoch ohne genaues Ziel, es steht nur der Sonnenaufgang im Vordergrund. Mein Vatertagsbier trinke ich am Abend vor dem Rechner bei der Bildauswertung.

Das Handy, als Wecker, klingelt um kurz vor fünf Uhr. Ich stehe auf, setzt die Kaffeemaschine an, mach mich frisch, zieh meine Fahrradklamotten an, nehme den Kaffee und sitze um 5:30 Uhr auf meinem Fahrrad. Ein Ziel, hab ich nicht, ich möchte nur die Ruhe genießen und der Sonnenaufgang im leichten Morgennebel fotografieren. Da ich aber eine Richtung brauche, fahr ich an diesem Morgen meine Lieblingsstrecke, also ging es Richtung Hohensaaten.
Kurz nachdem ich den Nationalpark erreicht habe, mach ich die ersten Fotos von der Sonne, die bereits aufgegangen war und poste mit dem Handy der Instagram-Gemeinde, dass ich bereits wach bin.



Für mein frühes Aufstehen werde ich oftmals belächelt. „Ein freier Tag oder das Wochenende sind zum Ausschlafen da.“ bekomm ich öfter zu hören. Aber die, die so etwas sagen, wissen nicht wie schön es morgens in der Natur sein kann.
Nach den ersten Bildern setzt ich meine Tour fort, immer noch ohne Ziel. So fuhr ich weiter Richtung Stützkow, machte unterwegs meine Bilder und genoss die Ruhe. Bereits um kurz nach sieben Uhr erreichte ich den Aussichtsturm bei Stützkow. Ich machte eine Pause und entschied während dessen, dass ich weiter Richtung Hohensaaten fahre, mit Ziel, Schleusenanlage Hohensaaten.



Kurz vor neun Uhr habe ich die Schleusenanlage Hohensaaten erreicht. Nach einer kurzen Überlegung entschied ich mich nach Eberswalde und dann mit der Bahn zurück nach Schwedt zu fahren. Nun hatte ich ein Ziel, nachdem ich bereits die hälfe gefahren bin.
Weiter ging es Richtung Oderberg. Die Strecke zwischen Hohensaaten und Oderberg ist nicht gerade die Beste für Radfahrer, ist aber Teil des Oder-Havel-Radweges, auf dem ich mich nun befand.



Weiter ging es zunächst bis Bralitz auf der öffentlichen Straße bis ich die Wiesen zwischen Bralitz und Liepe bzw. Niederfinow erreichte. Die Wege sind, wie auch zwischen Oderberg und Hohensaaten, für Radfahrer nicht gerade die angenehmsten, aber ich weiß, bessere Wege sind in Sicht.
Auf Höhe Liepe mach ich ein Foto von einigen Wegweisern, auf denen die bereits gefahrenen Kilometer angegeben sind und wieviel ich noch zu fahren habe.



An den Schiffshebewerken Niederfinow machte ich weitere Fotos, unter anderem eins mit dem Handy für meinen Whatsapp-Status. Das Foto sahen dann auch meine Frau und meine Tochter und die beiden waren sehr überrascht, denn ich hatte bekanntlich kein Ziel, das wussten die beiden.



Entlang des Finowkanals, auf wunderbaren Radwegen ging es weiter nach Eberswalde. Fotos machte ich unterwegs keine weiter, mein Ziel, den Sonnenaufgang festzuhalten war bereits lange erreicht.
Ich genoss die idyllische Natur entlang der ältesten noch durchgehend befahrbaren Wasserstraße Deutschlands.
Um 12:30 Uhr erreichte ich die Stadtschleuse im Zentrum von Eberswalde.



Ich versuchte meine Großeltern anzurufen, die nur einige hundert Meter entfernt wohnen. Es ging niemand ans Telefon, es war mir fast klar, es war Mittagsschlafenszeit. So suchte ich den nächsten Zug nach Schwedt in der App heraus und fuhr zum Bahnhof. Kurz nach meinem eintreffen, kam auch schon mein Zug.



Nach über acht Stunden stand ich um 14:05 Uhr wieder zu Hause vor der Haustür und mein Tacho zeigte für diesen Tag eine Strecke von etwas über 70 Kilometer.
Das Wetter an diesem Tag war einfach nur herrlich und die Strecke wie immer schön. Noch schöner wäre die Strecke, wenn sie an den oben genannten Streckenabschnitten besser ausgebaut werden würde.

Publiziert am: Samstag, 12. Dezember 2020 (385 mal gelesen)
Copyright © by Enrico Rahn

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