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Vorbereitung: Tour nach Mescherin - 9. Mai 2020

Schon in der Vorbereitung auf meine erste mehrtägige Radreise in diesem Sommer, wollte ich eine Radtour machen, die etwa 80-100 Tageskilometer beträgt. Hierfür habe ich mir bei Komoot eine Tour von Schwedt nach Mescherin rausgesucht.

Am frühen Morgen, kurz vor Sonnenaufgang ging meine Tour los, ich wollte die aufgehende Sonne am Schwedter Bollwerk über der Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße schon mitnehmen.



Nachdem ich die Sonnenaufgangsbilder aufgenommen hatte, ging meine Tour los. Kurz hinter der Schwedter Kanalbrücke bog ich auf den Radweg des Nationalpark Unteres Odertal ein und genoss den Sonnenaufgang über den Wiesen des Nationalparks. Ich fuhr so entspannt vor mich, dass ich ganz vergessen habe meine nächsten Fotos zu machen. Meine ersten Fotos, neben dem Sonnenaufgang am Bollwerk, machte ich erst einige Kilometer weiter auf Höhe der Einfahrt zum Schwedter Hafen. Es war eine Scharfherde.



Nur wenige Kilometer weiter ging es am Schwedter Ortsteil Gatow vorbei. An einem Rastplatz machte ich einen Stopp für eine Frühstückspause. Während ich meinen noch gut gewärmten Kaffee, eine Milch und ein paar Snacks zu mir nahm, sah ich mich um und entdeckte ein Reh. Leise packte ich meine Kamera aus und fotografierte das Reh und weihte damit mein erst wenige Wochen junges neues Objektiv, das Tamron 150-600 mm, auf einer Tour ein.



Als ich auch diese Bilder aufgenommen und meine Pause beendet hatte, ging meine Tour weiter. Einige Kilometer weiter musste ich den Deich verlassen und durch einen Wald ging es nach Friedrichsthal, denn der Deich am Kanal in diesem Bereich ist gesperrt. Zum einen wird er saniert, zum anderen wird dort nach gefährlichen Überresten aus dem zweiten Weltkrieg gesucht. Die Sperrung soll wohl noch bis 2023 andauert.
In Friedrichsthal angekommen, ging es ein Stück durch den Ort. Am Ortsausgangsschild gaben sich die Einwohner mühe und bauten aus Strohballen einen schönen Trecker zusammen.



Die Umleitung führte mich weiter in Richtung Bundesstraße 2 zwischen Schwedt und Gartz. Auf die Bundesstraße ging es für ein paar hundert Meter rauf, um spät wieder in einen Wald abzubiegen. Die dortige „Straße“, wenn man sie so nennen darf, ist teil der offiziellen Umleitungsstrecke und mit starken Schlaglöchern versehen, die auch für Autofahrer eine Zumutung sind und dann schickt man dort Radfahrer lang.
Nachdem der erste Teil der Straße überwunden wurde, kam dann doch noch ein schönes Teilstück dieser Umleitungsstrecke. Die feuchten Wiesen kurz vor Hohenreinckendorf zogen auch zahlreiche Kraniche an. Auf einem Teil der Wiese konnte ich 53 Kraniche zählen, es waren bestimmt noch mehr.



Als ich die Wiesenstraße wieder verlassen musste, ging es auf eine stark befahrene Landstraße zwischen Hohenselchow und Gartz.
In Gartz fand ich die Umleitungsstrecke schlecht ausgeschildert, ich hatte mich verfahren. Als ich wieder auf der richtigen Strecke war, kam ich an der Oder an. An einer ehemaligen Brücke nach Polen machte ich ein paar Fotos und fuhr weiter.



Der Weg führte durch einen Wald, der zwar bitumiert war, jedoch durch die Wurzeln der Bäume starke Unebenheiten hatte, die teilweise nur durch eine weiße Markierung von Bürgern kenntlich gemacht wurden.
Aber diese Unannehmlichkeiten wurden dann durch einen schönen Auenwald kurz vor Mescherin wieder belohnt. Der Auenwald hielte mich mit meiner Kamera eine weile auf. Ich machte Weitwinkelaufnahmen von der Natur und dem Wald und mit einer langen Brennweite versuchte ich ein paar Frösche einzufangen, was mir nur so lala gelang.



Angekommen in Mescherin fuhr ich direkt zum Aussichtsturm an der Brücke nach Polen. Zunächst ging es mit der Kamera auf den Turm, von wo ich ein paar Bilder machte. Als ich meine Bilder aufgenommen hatte, machte ich unterhalb vom Turm eine Pause, bevor ich dieselbe Strecke wieder zurückfuhr.



Als ich Schwedt fast wieder erreicht hatte, stoppte ich kurz hinter Gatow an einem See im Nationalpark, in dem sich zahlreiche Schwäne aufhielten. Ich packte die Kamera erneut aus und machte viele Aufnahmen von den Schwänen. Ich war dort nicht der einzige, viele Leute kamen zur Beobachtung der Wasservögel.



Nach nur wenigen Kilometern hatte ich Schwedt an der Querfahrt erreicht. Da ich meine gewünschte Kilometerzahl noch nicht erreicht hatte, fuhr ich noch ein wenige durch den Nationalpark und konnte so noch ein paar Schafe und einen Kuckuck fotografieren eher ich dann nach Hause fuhr.



Abschließend muss ich sagen, es ist wohl eine Strecke, die ich weniger fahren werden. Bis man den Nationalpark auf Höhe Friedrichsthal verlässt, ist es eine schöne Strecke. Auch der Auenwald kurz vor Mescherin ist schön anzusehen, alles dazwischen fand ich leider eher langweilig. Vielleicht wenn die Deichbauarbeiten zwischen Friedrichsthal und Gartz abgeschlossen sind, wird es eventuell eine schöne Strecke, aber das werde ich dann erneut testen.

Publiziert am: Samstag, 12. Dezember 2020 (328 mal gelesen)
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